Augentrockenheit bei Chemotherapie

Augentrockenheit bei Chemotherapie

Augentrockenheit bei Chemotherapie ist ein gängiges Thema. Eine Chemo- oder Strahlentherapie kann ein prickelndes Gefühl der Augen, Brennen, übermäßiges Tränen, Irritationen beim Tragen von Kontaktlinsen hervorrufen.

Was könnte Ihnen während Ihrer Krebsbehandlung Sorgen bereiten?

Einige Chemotherapien können trockene Augen, tränende, gerötete oder gereizte Augen verursachen und zu Juckreiz sowie Augenmüdigkeit führen. Diese Müdigkeit ist nur vorübergehend und verschwindet nach Beendigung der Behandlung. Auch die Wimpern, die Ihre Augen vor Staub schützen, können vorübergehend ausfallen und Reizungen verursachen.

Die Strahlentherapie hat deutlich weniger Nebenwirkungen, kann jedoch gelegentlich ebenfalls trockene Augen verursachen.

Wie können Sie Ihre Augen während Ihrer Krebsbehandlung entlasten?

Einfache Maßnahmen können helfen, Nebenwirkungen im Augenbereich zu lindern.

  • Verwenden Sie zunächst Augentropfen, konservierungsmittelfreie künstliche Tränen oder eine von Ihrem Arzt verschriebene Augencreme, um Reizungen zu verringern.
  • Sie können auch einen Augenarzt aufsuchen, der Ihnen ein geeignetes Produkt verschreibt: Sterdex, Opticron, Vitamin-A-Creme usw.
  • Tragen Sie außerdem, wann immer möglich, eine Sonnenbrille – auch bei bewölktem Wetter und insbesondere bei Wind.
  • Waschen Sie sich schließlich regelmäßig die Hände und vermeiden Sie es, sich die Augen zu berühren.

Kleiner zusätzlicher Tipp: Legen Sie 10 bis 15 Minuten lang Kompressen aus Kamille und Kornblumenwasser auf die Augenlider, um Reizungen zu lindern.

 

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