Die Hypothermie-Kappe kann den durch die Chemotherapie bedingten Haarausfall einschränken.
Viele klinische Studien haben gezeigt, dass Hypothermie, also der Temperatur-Rückgang der Kopfhaut, Alopezie vorbeugt.
Die Hypothermie-Kappe von Arctic Heat hat eine gefäßverengender Wirkung auf den Bereich von Hals bis Haarbulbus. Das bedeutet, dass sich die Blutgefäße bei der Kälte zusammen ziehen und einzelne Moleküle der Chemotherapie nicht in die Zellen eindringen können. Somit wird Ihr Haar bewahrt.
Die Verwendung von Kältekappen variiert je nach dem jeweiligen Chemotherapie-Protokoll.
Fragen Sie am besten Ihren behandelnden Arzt oder Ihr Pflegeteam – die Wirksamkeit der Kappen hängt von Ihrem Behandlungs-Schema sowie Ihrer Empfindlichkeit ab.
Sie können die Hypothermie-Kappe von Arctic Heat nur benutzen, wenn die Kristalle aktiviert sind. Hierzu lesen Sie bitte unsere Ratschläge und Tipps.
Jede Hypothermie-Kappe wird mit einer Gebrauchsanweisung geliefert. Legen Sie die Kühl-Kappe ausgebreitet, am besten in einen Plastikbeutel in den Gefrierschrank.
Step 1:
Zur erstmaligen Aktivierung müssen Sie die Kappe 15 Minuten im Wasser einweichen, damit sich die Kristalle in Gel umwandeln. Danach können Sie die Hypothermie-Kappe an frischer Luft trocknen lassen.
Step 2:
Nehmen Sie die Hypothermie-Kappe nach 2 bis 3 Stunden aus dem Tiefkühlfach, bevor die Kühl-Haube steif wird.
Schritt 3:
Am Tag vor Ihrer ersten Chemo
Nehmen Sie am Tag vor Ihrer ersten Chemotherapie den gefrorenen Helm aus dem Gefrierschrank und lassen Sie ihn auftauen.
Schritt 4: D-Day Legen Sie den Helm am D-Day für maximal 3 Stunden wieder in den Gefrierschrank. Frieren Sie auch Blöcke und Eisblöcke ein, um gekühlte Helme in einer Kühlbox ins Krankenhaus zu transportieren. Wenn Sie ins Krankenhaus gehen, ordnen Sie die Helme zwischen Eisblöcken an. Beginnen Sie am Ende der Chemositzung mit Schritt 2.
Der Einsatz der Hypothermie-Kappen ist geeignet bei bösartigen, soliden Tumoren wie zum Beispiel Brustkrebs, Darmkrebs oder Lungenkrebs.
Das Tragen der Kappe wird nicht empfohlen bei Kopfhautmetastasen oder nicht soliden Tumoren. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Gel auf Glyzerinbasis
Arctic Heat